Ein Montag in der Poststelle
8:30 Uhr: 140 PDFs im Eingang, drei Formate pro Lieferant
Jemand öffnet jedes Dokument, sucht Nummer, Datum und Betrag und tippt sie ins System. Bei Format Nummer vier passiert der erste Zahlendreher. Die KI liest alle Dokumente, legt die Felder strukturiert ab und markiert nur die Dokumente, bei denen sie unsicher ist. Ihr Team prüft diese Markierungen.
Beispielablauf, kein Kundenprojekt.
KI Dokumentenanalyse: Was steckt dahinter?
KI-gestützte Dokumentenanalyse liest unstrukturierte Dokumente – PDFs, eingescannte Formulare, E-Mail-Anhänge – und extrahiert alle relevanten Informationen vollautomatisch. Ob Rechnungspositionen, Vertragsdaten, Lieferscheinnummern oder ausgefüllte Antragsformulare: Die KI erkennt das Dokumentformat, liest die Felder aus und überträgt die Daten direkt in Ihr ERP, CRM oder Archivsystem.
Im Gegensatz zu klassischer OCR versteht KI den Kontext: Sie erkennt, dass ein "Netto-Betrag" und ein "Betrag zzgl. MwSt." dasselbe Feld in zwei verschiedenen Rechnungsformaten sein können. Das Ergebnis sind saubere, strukturierte Daten – ohne manuelle Nachbearbeitung und mit einer Fehlerrate, die deutlich unter handgeschriebener Dateneingabe liegt.
Anwendungsbeispiele
Rechnungsverarbeitung
Eingehende Lieferantenrechnungen werden automatisch gelesen, auf Korrektheit geprüft, kontiert und zur Freigabe weitergeleitet – ohne Buchhaltungssachbearbeiter, der Zeile für Zeile tippt.
Lieferscheine und Frachtpapiere
Logistikunternehmen verarbeiten hunderte Lieferscheine täglich. KI liest Positionen, Mengen und Kennzeichen und überträgt alles ins TMS – in Sekunden statt Minuten.
Vertragsanalyse
Einkaufs- und Rechtsabteilungen nutzen KI, um Vertragsklauseln, Fristen und Konditionen automatisch zu extrahieren und in einem strukturierten Überblick bereitzustellen.
Antragsbearbeitung in Behörden
Öffentliche Verwaltungen prüfen eingehende Anträge automatisch auf Vollständigkeit, klassifizieren sie nach Antragstyp und leiten sie an die zuständige Stelle weiter.
Was Sie von uns bekommen
- Analyse und Klassifikation beliebiger Dokumenttypen (PDF, Word, Scan, E-Mail-Anhang)
- Extraktion strukturierter Daten mit hoher Erkennungsgenauigkeit
- Integration in ERP, CRM, Archivsysteme (SAP, Dynamics, DATEV, DMS)
- Regelbasierte Validierung und Plausibilitätsprüfung der extrahierten Daten
- Eskalations-Workflow für Ausnahmen und unleserliche Dokumente
- DSGVO-konformer Betrieb auf deutschen Servern, On-Premise möglich
Was das bei Ihrer Unternehmensgröße bedeuten kann
Dokumente lesen und erfassen. Gerechnet wird die Zeit für Öffnen, Abtippen, Zuordnen und Ablegen von Dokumenten, die künftig automatisch vorbereitet werden.
50 Mitarbeitende
| Annahme | Wert |
|---|---|
| Mitarbeitende im Unternehmen (nur zur Einordnung) | 50 Mitarbeitende |
| Mitarbeitende mit Dokumentenbearbeitung | 3 Mitarbeitende |
| Dokumente pro Person und Monat | 150 Dokumente |
| Eingesparte Zeit pro Dokument | 6 Min. |
| Angenommener Vollkosten-Stundensatz | 40 € pro Stunde |
| Ergebnis | Wert | Rechenweg |
|---|---|---|
| Frei werdende Arbeitszeit | 45 Stunden pro Monat | (3 Mitarbeitende × 150 Dokumente × 6 Min. gespart) ÷ 60 |
| Kapazitätsgegenwert pro Monat | 1.800 € pro Monat | 45 h × 40 € Kapazitätswert, nicht automatisch eingesparte Personalkosten. |
| Kapazitätsgegenwert pro Jahr | 21.600 € pro Jahr | 1.800 € × 12 |
500 Mitarbeitende
| Annahme | Wert |
|---|---|
| Mitarbeitende im Unternehmen (nur zur Einordnung) | 500 Mitarbeitende |
| Mitarbeitende mit Dokumentenbearbeitung | 20 Mitarbeitende |
| Dokumente pro Person und Monat | 250 Dokumente |
| Eingesparte Zeit pro Dokument | 6 Min. |
| Angenommener Vollkosten-Stundensatz | 40 € pro Stunde |
| Ergebnis | Wert | Rechenweg |
|---|---|---|
| Frei werdende Arbeitszeit | 500 Stunden pro Monat | (20 Mitarbeitende × 250 Dokumente × 6 Min. gespart) ÷ 60 |
| Kapazitätsgegenwert pro Monat | 20.000 € pro Monat | 500 h × 40 € Kapazitätswert, nicht automatisch eingesparte Personalkosten. |
| Kapazitätsgegenwert pro Jahr | 240.000 € pro Jahr | 20.000 € × 12 |
5.000 Mitarbeitende
| Annahme | Wert |
|---|---|
| Mitarbeitende im Unternehmen (nur zur Einordnung) | 5.000 Mitarbeitende |
| Mitarbeitende mit Dokumentenbearbeitung | 150 Mitarbeitende |
| Dokumente pro Person und Monat | 300 Dokumente |
| Eingesparte Zeit pro Dokument | 6 Min. |
| Angenommener Vollkosten-Stundensatz | 40 € pro Stunde |
| Ergebnis | Wert | Rechenweg |
|---|---|---|
| Frei werdende Arbeitszeit | 4.500 Stunden pro Monat | (150 Mitarbeitende × 300 Dokumente × 6 Min. gespart) ÷ 60 |
| Kapazitätsgegenwert pro Monat | 180.000 € pro Monat | 4.500 h × 40 € Kapazitätswert, nicht automatisch eingesparte Personalkosten. |
| Kapazitätsgegenwert pro Jahr | 2.160.000 € pro Jahr | 180.000 € × 12 |
Dokumente mit unsicherer Erkennung gehen zur manuellen Prüfung. Diese Prüfzeit ist in den 6 Minuten bereits berücksichtigt.
Illustratives Rechenbeispiel, kein Kundenergebnis und keine Garantie. Frei werdende Arbeitszeit ist ein Kapazitätsgegenwert. Er wird nur dann zu eingesparten Kosten, wenn die Zeit tatsächlich anders eingesetzt oder Mehrarbeit vermieden wird. Der Preis des Angebots ist darin nicht enthalten und wird individuell im Potenzialcheck besprochen.
Beispielszenario: Metallverarbeitender Betrieb, NRW
Illustratives Beispiel, kein veröffentlichtes Kundenprojekt. Die Werte sind Planungswerte, keine Messergebnisse.
Herausforderung: Ein Metallverarbeiter mit 120 Mitarbeitern erhielt täglich 80–120 Lieferantenrechnungen in 14 verschiedenen Formaten. Zwei Vollzeitkräfte waren ausschließlich mit der manuellen Eingabe in SAP beschäftigt.
Lösung: Implementierung eines KI-Dokumentenanalyse-Agenten, der Rechnungen per E-Mail empfängt, alle Felder extrahiert, gegen die Bestelldaten in SAP abgleicht und bei Übereinstimmung automatisch bucht.
Beispielhaftes Ergebnis: Manuelle Eingabe um 85 % reduziert. Fehlerquote auf unter 0,3 % gesunken. Die Mitarbeiter betreuen seither Ausnahmen und übernehmen wertschöpfende Aufgaben im Einkauf.
Häufige Fragen
Welche Dokumentformate werden unterstützt?
PDF (strukturiert und gescannt), Word, Excel, E-Mail-Anhänge, TIF/PNG-Scans. Auch handschriftlich ausgefüllte Formulare sind in vielen Fällen lesbar.
Wie hoch ist die Erkennungsgenauigkeit?
Bei strukturierten Dokumenten typischerweise über 98 %. Bei gescannten Dokumenten 90–96 %. Unterhalb einer definierten Konfidenzgrenze wird das Dokument zur manuellen Nachprüfung markiert.
Muss ich meine bestehende Software wechseln?
Nein. Die KI-Dokumentenanalyse wird in Ihre bestehenden Systeme integriert. Sie arbeitet im Hintergrund – Ihre Mitarbeiter sehen die Ergebnisse im gewohnten ERP oder DMS.
Wie lange dauert die Implementierung?
Für einen klar abgegrenzten Dokumenttyp (z. B. Lieferantenrechnungen) sind wir in 3–4 Wochen produktiv.
Ist KI-Dokumentenanalyse DSGVO-konform?
Ja. Alle Daten werden ausschließlich auf deutschen Servern verarbeitet. On-Premise-Betrieb ist möglich – kein Dokument verlässt Ihre IT-Infrastruktur.
Zufriedenheitsgarantie
Im persönlichen Gespräch vereinbaren wir konkrete Ziele und die Bedingungen unserer Garantie. Werden diese Ziele nicht erreicht, erhalten Sie Ihr Geld zurück.
Relevant für diese Branchen
Diese Leistung ist besonders geeignet für folgende Branchen:
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